Unsere Videos
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Wahrheit macht frei

Der Autor hatte sich Anfang 1989 bei den Neonazis als freier Journalist vorgestellt und durfte in den folgenden Jahren vieles von dem, was er sah, filmen und aufzeichnen. Die Neonazis sahen in Schmidt eine weitere Möglichkeit, ihre Aktivitäten propagandistisch in die Öffentlichkeit zu tragen. Schmidt ging es um die Aufdeckung der internationalen Verbindungen mit zum Teil "respektablen" Organisationen und Persönlichkeiten. Fast drei Jahre spielte Schmidt die Doppelrolle des "naiven" Reporters, um das Vertrauen der Neonazis aufrecht zu erhalten. Hauptquelle der Recherche war der Neonazi-Anführer Michael Kühnen. Er öffnete Türen und präsentierte ein sinistres Netzwerk, das normalerweise keinem Journalisten zugänglich ist.
Der Film konstruiert kein Spektakel aus dem Phänomen des wiedererstarkenden Nazismus. Aber durch die Eindringlichkeit der Bilder wird der/die ZuschauerIn gezwungen, sich mit der Gefahr von Rassismus und Hass zu befassen.
Regie : Michael Schmidt, Birgitta Karlström. (60 min.)1992

Göteburg - an impression (2001)

Die Belagerung der Hvitfeldska Schule, der Versuch, durch die Polizeiketten zu brechen (mit Ya Basta! in den ersten Reihen), der Polizei-Angriff auf die Schule und Bilder von den Aktionen auf der Strasse. (23 min)
trojan tv / Organic Chaos Network, Juni 2001

3. Antirassistisches Grenzcamp (2000)

"Lausitzer Wochenschau"
Vom 29. Juli bis zum 6. August hat in Forst/Brandenburg das 3. Antirassistische Grenzcamp stattgefunden. Die VeranstalterInnen des Camps sind Menschen aus verschiedenen Gruppen und Initiativen aus der BRD, die sich in der Kampagne "kein mensch ist illegal" zusammengefunden haben, und Fluechtlinge von "The Voice Africa Forum". Der Film reflektiert einige der vielfaeltigen Ereignisse in dieser Woche: Aktionen, die sich mit den Verhaeltnissen vor Ort auseinandersetzen; Aktionen, die die Grenzen im Landesinneren thematisieren; die Unterstuetzung von Fluechtlingen vor Ort; der Umgang mit Antisemitismus; die grosse Medienpraesenz und das eigene Aktionspotential.
(45 Min.),trojan-TV

4. antirassistisches Grenzcamp (2001)

'No Border No Nation' dokumentiert die Vielfalt an Aktionen während des 4. Antirassistischen Grenzcamps am Frankfurter Flughafen Ende Juli 2001. Vom Börsensturm bis zur Belagerung des Frankfurter Flughafens: "Wenn wir nicht reinkommen, dann bleiben wir draussen!", und der Entdeckung einer neuen Farbe. Der grösste Teil dieses Videos ist direkt im Camp entstanden, und vom Offenen Kanal in der Region gesendet worden.
(60 min) August 2001

Genua

Video zum G8 Gipfel in Genua (2001) von kanalB

Abschiebeknast Beuren

Video zum Abschiebeknast in Beuren

no one is illegal

"no one is illegal" berichtet über eine Protestaktion kurdischer Flüchtlinge in Köln. Es geht gegen: Abschiebung, Illegalisierung, Kriminalisierung von Migrantinnen und Migranten. Es geht um: gleiches recht für alle, unabhängig von Papieren und Nationalität.
(9,15 min.) 1998

Que todos se levanten (Dass alle sich erheben)

Ein Video um und über das zweite kontinentale Treffen der Kampagne "500 Jahre Widerstand der Indianer, Afroamerikaner und des Volkes".
Gülsel Özkan, Ludger Pfanz. - Özkan/Pfanz Prod., 1992, (55 min)

Aprilkinder

In den späten 90er Jahren kam von einer Seite her Bewegung in den deutschen Film, die eigentlich noch gar nicht entdeckt war. Es kamen gleich mehrere Filme von jungen in Deutschland aufgewachsenen türkischen Regisseuren heraus, die sich ganz um die schizophrene Welt der Immigranten drehen, ohne dabei in Larmoyanz zu zerfließen oder den sozialen Zeigefinger aufdringlich zu erheben. Das Spektrum reichte von Fatih Akins Kurz und schmerzlos, einer stark von Martin Scorseses Hexenkessel geprägten Genre-Studie über Kleinganoven, bis zu den spröden, von Robert Bresson und Paul Schrader beeinflussten Filmen Thomas Arslans.
Yüksel Yavuz' Aprilkinder, der gelungenste unter diesen Produktionen, bewegt sich etwa in der Mitte zwischen diesen beiden Polen. Seine Geschichte einer türkisch-kurdischen Familie, die aufgerieben wird von den Widersprüchen des Lebens im Exil, das für die in Deutschland aufgewachsenen Kinder eine problematische Heimat darstellt, verbindet geschickt Genre-Elemente mit einem beinahe dokumentarischen Blick. Cem (Erdal Yildiz -- vielleicht der Star des deutschen türkischen Kinos, der auch in Kutlug Atamans Lola und Bilidikid eine der Hauptrollen gespielt hat) und Mehmet (Bülent Esrüngün), die zwei völlig verschiedenen Brüder, repräsentieren zwei gegensätzliche Wege des Umgangs mit ihrer gesellschaftlichen Außenseiterposition. Cem versucht, sich einzugliedern in die Gesellschaft, die ihn doch nur an ihrem Rand akzeptiert, und arbeitet sich fast kaputt in einer Wurstfabrik. Mehmet verachtet ihn dafür und spielt selbst den Gangster, der aber im Prinzip noch weniger erreicht als sein Bruder.
Das Bild, das Yüksel Yavuz durch die beiden und ihre Umwelt zeichnet, ist ein ungeheuer authentisches und zutiefst melancholisches. Cem wird praktisch zerrissen von seinem Wissen, dass hier andere Gesetze gelten als in den Dörfern, aus denen sie kommen, und dass hier zu leben, eine größere Freiheit bedeuten kann, und seinem Gefühl der Verpflichtung gegenüber seinen Eltern und seiner Herkunft, die ihm die Flucht aus den Traditionen unmöglich macht.
(85 min.) 1998

Prag

Video zu Gipfel in Prag von KanalB

Die Strategie der Schnecke

Ein altes Mietshaus in einem Vorort der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá. Der Besitzer, ein neureicher Yuppie, will das Haus entmieten, die Bewohner auf die Straße setzen, doch in der "Casa Uribe" lebt eine bunt zusammengewürfelte Schar: Jacinto, der alte Anarchist; Romero; ein Anwalt ohne Zulassung, der aber alle Gesetzestricks kennt; ein Pater, der im Diesseits Befriedigung sucht; Gabriel, der sich als Gabriela verkauft; eine Alte, die mit einem Scheintoten lebt und der ein Wunder geschieht. Sie alle besitzen keine Chance, aber sie nutzen sie. Denn der Anarchist Jacinto entwickelt einen schlitzohrig-genialen Plan, wie man die noch verbleibende Zeit bis zum angedrohten Rauswurf nutzen kann: DIE STRATEGIE DER SCHNECKE...
DIE STRATEGIE DER SCHNECKE ist populäres lateinamerikanisches Kino im besten Sinne des Wortes: Politisch engagiert, aber gleichzeitig mit viel Kraft und Spaß inszeniert
Buch und Regie: Sergio Cabrera
Mit Frank Ramírez (Rechtsanwalt Romero) Fausto Cabrera (Jacinto der Anarchist), Florina Lemaitre (Gabriel/Gabriela), Humberto Dorado (Gegenanwalt), Victor Mallarino (Hausbesitzer)
Kolumbien 1993 (115 Min.) Originalfassung mit deutschen Untertiteln

TuWas Kongress Trier

Video vom TuWas Kongress 2000 des BgR Trier

Beschränkungen

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the truth lies in Rostock (Die Wahrheit liegt/lügt in Rostock)

Rostock 1992: Drei Tage lang Krieg gegen Ausländer "Worauf warten die Menschen hier eigentlich? Man sollte weggehen in ein freundlicheres Land." Dieser resignierenden Aussage einer Flüchtlingsfrau aus Ex-Jugoslawien, vor der Kulisse einer tristen Barackensiedlung für Asylbewerber, möchte man sich am Ende dieses Films am liebsten anschließen.
Dokumentaraufnahmen von drei Tagen in Rostock im August 1923: "Deutschland den Deutschen"-Rufe, ausländerfeindliche Parolen, Zusammenrottungen, Krawalle, Steinewerfer - und am Ende der fast gelungene Versuch, Häuser und die Menschen darin "abzufackeln". dazwischen hilflose Polizisten, abwiegelnde Politiker, fassungslose Deutsche, entsetzte Ausländer, beifallheischende Zuschauer, rechtsradikale Jugendliche, die stolz sind auf ihre Taten. Drei Tage Rostock-Lichtenhagen - Drei Tage Krieg mitten in Deutschland.
Die Stärke des Dokumentarfilms "Die Wahrheit liegt in Rostock" ist die Konfrontation von Innen- und Außenansicht der Ereignisse. Der Film entstand als Kooperation zwischen Jugendlichen des Rostocker Jugend-Alternativ-Zentrums und der Filminitiative "Jako" mit den britischen Dokumentarfilmern Mark Saunders und Siobhan Cleary. Die Jugendlichen filmten drei Tage lang die Eskalationen und Ausschreitungen in und um die zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber und das benachbarte Wohnheim vietnamesischer Vertragsarbeiter im Plattenbau-Stadtteil Lichtenhagen. Sie waren dabei, als die vietnamesischen Familien mit Kindern, Babys und Schwangeren in Todesangst auf die Dächer aus dem brennenden Haus flüchteten. Anschließend recherchierten sie acht Monate zusammen mit dem britischen Team die Hintergründe der Ereignisse, machten Interviews mit den Verantwortlichen aus Politik und von der Polizei, mit Randalierern, Anwohnern, Betroffenen. So ist der Film auf weiter Strecke auch die Geschichte der angegriffenen Vietnamesen und ihrer deutschen Betreuer, ihrer Hilflosigkeit und Todesangst. Die dagegengesetzten Erklärungsfloskeln der Behördenvertreter entlarven sich selbst.
Nicht umsonst ist der englische Titel "TheTruth lies in Rostock" doppeldeutig: Die Wahrheit liegt bzw. lügt in Rostock. In Großbritannien hat die Dokumentation über eine halbe Millionen Zuschauer erreicht und für großes Presseecho gesorgt; sie wurde für mehrere Fernsehpreise nominiert und erhielt verschiedene Auszeichnungen.

PartisanInnen im Piemont

Antifaschistischer Widerstand in Nordwestitalien
Eine der bedeutensten Auseinandersetzungen der deutschen Wehrmacht mit PartisanInnen fand vom 1943 bis 1945 in der nordwestitalienischen Provinz Piemont statt. Den Verbänden der Wehrmacht, SS und italienischen FaschistInnen standen bis zu 40.000 bewaffnete PartisanInnen gegenüber. Die deustchen Versorgungs- und Rückzugswege von und nach Frankreich wurden von den Einheiten "Garibaldi" empfindlich gestört. Die Deutschen schlugen mit unmenschlicher Härte zurück.
Im Film kommen ehemalige Partisanen und PartisanInnen sowie Menschen aus dem Widerstand der Provinzhauptstadt Turin zu Wort. Der Film gibt Einblick in ein Kapitel deutscher Besatzungsgeschichte, das bisher in Deutschalnd kaum bekannt ist.

Mir zeyen do

Der Gettoaufstand und die jüdischen PartisanInnen von Bialystok, 1992, 90 Minuten Video

Dealer

Cam, Kleindealer mit türkischem Paß in Berlin-Schöneberg, steckt in einer Krise. Seine Freundin will ihn zusammen mit dem gemeinsamen Kind verlassen. Sein Auftraggeber Hakan verspricht ihm eine eigene Bar, hält ihn aber hin, wird schließlich erschossen. Ein Zivilpolizist ist ihm auf den Fersen. Am Ende bricht alles zusammen. Cam wird geschnappt und muß mit einer Ausweisung rechnen.

Geschwister

Das kleine, lakonische Meisterwerk zeigt das Leben einer fünfköpfigen Familie in Kreuzberg. Die Kamera begleitet Leyla nach Feierabend in einen Plattenladen, heftet sich an Ahmeds Fersen auf dessen Weg zur Freundin, und sie ist ganz nah am Gesicht von Erol, als der von seiner Einberufung zum türkischen Militär erfährt. Erol fühlt sich in Deutschland verloren, und eine wortlose Szene zeigt ihn, wie er allein ein türkisches Hochzeitsfest besucht. Anhand dreier Geschwister zeigt der Film die Befindlichkeit, die Erwartungen und Perspektiven türkischer Jugendlicher in Deutschland auf. (82 min.) 1996

keep space vor peace

von Bruce K. Gagnon. (55 min.) engl.

die braunen Kolonnen dürfen nie wieder marschieren

In Wunsiedel liegt Rudolf Hess begraben. Jedes Jahr im August versuchen alte und neue Nazis einen Gedenkmarsch abzuhalten. Im Jahr davor kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Rechten und Gegendemonstranten. Dies diente als Begründung für ein Versammlungs- und Demonstrationsverbot in Wunsiedel. Die "Hess-Verehrer" wichen nach Bayreuth aus. Der Versuch den Gedenkmarsch wie auch die Gegendemonstration in Bayreuth zu verbieten, scheiterte nach mehreren Instanzen vor Gericht. Am 17. August wurden an allen Zufahrtsstraßen verdächtige Fahrzeuge kontrolliert. Linke wie Rechte waren mit jeweils 2000 Beteiligten etwa gleich stark. Die Polizei versuchte beide Demonstrationen getrennt zu halten. Mit Trommelwirbel zogen die Nazis durch die Altstadt. Am Abend zeigte sich die Polizeiführung zufrieden, größere Zusammenstöße wie im Jahr zuvor in Wunsiedel unterdrückt zu haben. Doch zur gleichen Zeit zertrümmerten Skinheads auf der Autobahnraststätte Steigerwald die Scheiben eines Busses mit Gegendemonstranten.
(39 min) Produktion: Videogruppe Komm, 1991

Castor Six Pack

Wir machen den Weg frei....... die Staatsgewalt
eine Dokumentation über die Folgen von zivilem Ungehorsam.
Dieses Video - berichtet über den Widerstand gegen Castor-Transporte nach Gorleben und dem Umgang mit diesem durch die Polizei. (70 min.)

Guerilla Vision

Guerilla Vision - so nennen wir nicht angemeldete Open-Air-Video-Projektionen. Guerilla Vision ist ein Mittel der Direkten Aktion. Das Video zeigt die Erfahrungen von verschiedenen Gruppen (u.a. Antifa) mit dieser Aktionsform.
Es ist ein Mittel, um zu informieren, zu konfrontieren, und um ein größeres Bewußtsein für etwas zu schaffen. Ein wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit der direkten Interaktion auf der Strasse. (18 min.)
trojan tv und Organic Chaos Network, Mai 2001

DEPORTATION ALLIANCE # 1

Die Deportation-Alliance-Kampagne richtet sich gegen das Geschäft von Luftfahrtgesellschaften mit Abschiebungen. Dabei wird das Mittel der Imageverschmutzung gebraucht. Das Video zeigt Beispiele von Aktionen gegen die Lufthansa und die KLM: Touren mit den Abschiebebussen, eine Dachbesetzung beim Internierungslager am Frankfurter Flughafen, eine Bürgerkriegstombola in Bremen und vieles mehr aus der Geschichte der Kampagne.
(30 min.) Mai 2002

EUROPE UNDER ATTACK - Critics and Alternatives

Nach dem Auseinanderfallen des Ostblocks wird die neoliberale freie Marktwirtschaft als das einzig mögliche Wirtschaftsmodell präsentiert. Die Globalisierung soll allen Menschen Wohlstand bringen. Aber nicht alle Menschen glauben daran.
Den Hintergrund dieses Videos bilden die grossen Demonstrationen gegen die EU in den letzten Jahren. Verschiedene Aspekte der Politik der Europäischen Union werden kritisiert: der Vertrag von Schengen, die Militarisierung, die Arbeitsmarktpolitik, u.a.
Demgegenüber wird der Frage nachgegangen, wie eine andere Welt aussehen sein kann. Organisierungsansätze, die nicht auf Ausbeutung und Ausgrenzung aufgebaut sind, werden vorgestellt.
(35 min.) Mai 2002

Pink & Silver

advertisement video on this 'new' action concept, which made it's first appearence in Prague. This video shows its different aspects and can be used to discuss and to prepare for action.
Pink & Silver is unpredictable, fast & furious! (8 min.)

Im Herbst der Bestie

Anti-IWF Film

Küchengespräche mit Rebellinnen

Frauen im antifaschistischen Widerstand. Vier Frauen erzählen über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus - über Gefahr, Angst, Solidarität. Sie haben KZ-Häftlinge bei der Flucht unterstützt, haben Widerstand gegen Terror und solation im gefängnis geleistet. Sie haben mit diesem Widerstand ihr Leben riskiert.

Maria Fensky: Man musste doch was tun...

Eine Widerstandskänpferin erzählt aus ihrem Leben. Einmal im Jahr treffen sich etwa 30 Frauen, die im Widerstand gegen den Fasdchismus aktiv waren und die zum Teil lange Jahre in einem der großen Frauen-KZ's Möringen, Lichtenburg oder Ravensbrück inhaftiert waren. Bei einem dieser Treffen entstand die Idee, ihre Lebensgeschichte zu dokumentieren. So kam es zu diesem Film mit Maria Fensky - eine Erzählung über ihre Arbeit bei der Kommunistischen Partei, über ihre Zeit in Haft und im KZ, von # ihrer illegalen politischen Arbeit während des Krieges. Eine Erzählöung all der "Kleinigkeiten", mit dene sie beständig versuchte die Menschen gegen Hitler und gegen den Krieg aufzurühren.

die Wewelsburg 1933-1945

Die Kult und Terrorstätte der NS; von Dr. Anne Rosenkohl (30 min.)

SCHWARZE SONNE: Mythologische Hintergründe des Nationalsozialismus

Der Film beleuchtet den Einfluß von esoterischen Weltbildern und Mythen auf die Ideologie des "Dritten Reiches". Bereits um 1900 entstanden in Deutschland und Österreich zahlreiche okkulte und neogermanische Gruppen, die aufgrund von mißverstandenen Legenden und Symbolen die Dominanz der "arischen Rasse" behaupteten. Etliche NS-Führer fanden darin zusätzliche Bestätigungen für ihr Weltbild, so etwa Rudolf Heß, Alfred Rosenberg, Hans Frank oder Heinrich Himmler. Mittels pathetischer Rhetorik, Sakralarchitektur und spektakulären Masseninszenierungen wurden solche pseudoreligiösen Inhalte auch ins Unterbewußtsein der Massen versenkt. Dazu gehörten Lichterdome, Fackelmärsche, Sonnenwendfeuer und die Glorifizierung der Germanen in Kulturfilmen, Schulunterricht und Wissenschaft. Die Wewelsburg bei Paderborn wurde zur SS-Ordensburg ernannt und enthielt zwei Kulträume zur Vertiefung der eigenen "Mission". SympathisantInnen rechter und okkulter Kreise pilgern bis heute dorthin und erkoren sich das Bodenornament des "Obergruppenführersaales" als "Schwarze Sonne" zum Leitsymbol: eine willkürliche Benennung, die gleichwohl Wirkung zeigt und inzwischen zahlreiche Internetseiten, Broschüren, Flaggen und CD-Cover der rechten Szene schmückt.
(Buch/Regie: Rüdiger Sünner, Kamera: Michael Bertl, Sprecher: Peter Fitz, Hanns Zischler, EM+COX-Filmproduktion mit WDR und ARTE 1997, 90 Min.)

Dornen in meinen Augen

Etwa dreitausend kurdische Dörfer sind zwangsevakuiert oder zerstört, Millionen Kurden wurden zu Inlandsflüchtlingen, dreißigtausend Menschen fanden den Tod. Eine Bilanz des Türkischen Menschenrechtsvereins IHD, deren Istanbuler Vorsitzende die Anwältin Eren Keskin ist. Ihr Engagement gilt vor allem kurdischen Frauen. Sie sind in besonderer Weise Opfer des militärischen Kampfes, den die türkische Regierung offiziell gegen die Guerillatruppen der PKK führt und der das Leben in den kurdischen Regionen Südostanatoliens mit Angst, Gewalt und Unsicherheit erfüllt. In allen Kriegen werden Frauen wie Kriegsbeute behandelt, so Eren Keskin. Vergewaltigung solle dabei nicht nur die individuelle, sondern auch die nationale Identität zerstören. (60 min.)

Licht am Ende des Tunnels

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Nachermittlungen

ein Film zu verdeckten ErmittlerInnen

Soldatenväter

Soldatenväter greift Fernsehspots der Bundeswehr auf, und stellt unkommentiert Filmmaterial aus Nazu-Propaganda gegenüber. (3 Min.) Jürgen Weber, BRD 1984
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