Aktionen undBilder

Nun ist es ja nicht so, dass in Jena gar nichts gelaufen wäre, so in den letzten Jahren. Nein nein, es war ganz anders. Und um solche Aktionen von unserer Seite aus, also linker-antifaschistischer-wie-auch-immer-Seite, ein wenig zu dokumentieren, bringen wir ein paar Bilder hierher. Dazu gibt es Bilder von Nazidemos und -kadern, um diese Hohlköppe aus ihrer Anonymität herauszubringen.

Mit den Bildern unsererseits verfolgen wir u.a. ein wichtiges Ziel: Antifaschismus gibt es länger, als Politik und Medien dies wahrhaben wollen. Und nötig ist das sowieso!

Einer der ersten Angriffspunkte antifaschistischer Politik in Jena waren eindeutig die studentischen Verbindungen. Am 9./10. Januar 1993 traf sich der rechtslastigste Flügel der deutschen Verbindungen, die Deutsche Burschenschaft in Jena. Als Gastredner trat ausgerechnet der bekannte Rechtsextremist, Ex-Innensenator von Berlin und CDU-Mitglied Heinrich Lummer, welcher im übrigen Anfang 2000 in Jena weilte, um eine neue rechtsextreme Burschenschaft, die Normannia, mit einem Grußwort zu beehren. Die Normannia ist die Nachfolgerin der quasi wegen antifaschistischer Proteste selbstaufgelösten Jenensia, die ja unbedingt ihren Vortrag mit Peter Dehoust, Herausgeber von Nation+Europa, durchziehen musste. Naja, Pech gehabt! Und nun zu den Bildern, denen auch Bilder verzierter Verbindungshäuser beigemischt sind.

Was uns von verschiedenen Seiten immer wieder gesagt wird, ist, dass es Nazis „eigentlich“ gar nicht gäbe, das wären nur verirrte Schäflein, EinzeltäterInnen, unorganisiert, nur sporadisch auftretend und was sonst noch... Hier nun einige wenige Bilder, die den organisierten Rechtsextremismus in Thüringen seit der „Wende“ belegen können – es gibt weitaus mehr zu zeigen!

Letzte Änderung 21.11.2000