Zur allgemeinen Situation des Rechtsextremismus in Thüringen:

 

- Die faschistische Szene in Jena entwickelte sich relativ früh, nämlich Mitte der 80er Jahre. Hier folgt ein kurzer Abriß, der allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann und die Entwicklung nur bis Anfang/Mitte der 90er Jahre berücksichtigt. (Stand ca. 1994)

 

- Etwas ausführlicher wird die Naziszene in Jena in diesem Text betrachtet. Insbesondere die Entwicklung Ende der 90er Jahre findet hier ihre Berücksichtigung. (Stand Anfang 2000)

 

- Auch in Jena treten zuweilen rechtsextreme Parteien zu Wahlen an. Diesmal war es Ralf Wohlleben, der unbedingt in den Ortschaftsrat des Jenaer Stadtteils Winzerla wollte und aufgrund der Wahlbeteiligung von 8% (acht Prozent) und dem vorhandenen rechtsextremen Potential (über 100 Stimmen) einen Sitz errang. (Stand März 2000)

 

- Diese Presseerklärung stammt aus Bad Blankenburg, einer Kleinstadt 40 km südlich von Jena (bei Saalfeld). Die rechte Szene dort ist relativ stark und gefestigt. Dort wurde unter anderem das erste Postfach des THS eingerichtet, Tino Brandt ging dort auf ein Gymnasium und gründete dort eine Schülerverbindung. Auch heute noch veranstaltet er dort Wehrsportübungen. (Stand Juni 2000)

 

- Eine weitere Kleinstadt in der Nähe Jenas ist Pößneck. Auch diese macht durch ihre rechte Szene immer wieder Schlagzeilen. Der Text ist ein Artikel aus der Zeitung „Die Woche“. (Stand Anfang 2000)

 

- Erfurt ist nicht nur Landeshauptstadt, sondern auch ein Schwerpunkt der Nazis in Thüringen. Gerade die IWG-Demonstration am 26.02.2000 hat dies deutlich gemacht. Bei einer Antifa-Demonstration einige Zeit kamen dann mehr als 2000 Menschen zusammen. (Stand 02.04.2000)

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