Zwischen Irreführung und Schlamperei
Anmerkungen zum Anschlag auf die Erfurter
Synagoge
Normalerweise wären die Medien voll des
Lobes, wenn vier Tage nach einem Anschlag die zuständigen Behörden die
Aufklärung melden können. Dies gilt um so mehr, wenn der betreffende Anschlag
einem jüdischen Gotteshaus gegolten hatte, einem Objekt, bei dem die
Öffentlichkeit glücklicherweise und verständlicherweise besonders sensibel
reagiert. Nicht so in diesem Fall. Zwar war tatsächlich nach vier Tagen ein erster
Tatverdächtiger festgenommen worden, doch blieb ein äusserst ungutes Gefühl.
Die Erfolgsmeldungen verbreitenden Behörden hatten zuvor nach Kräften die
Öffentlichkeit in die Irre geführt und zudem gravierende Versäumnisse und
Fehler bei der Fahndung auf sich geladen. Die Rede ist vom versuchten
Molotowcocktail-Anschlag auf die Erfurter Synagoge. Die erste Meldung, die über
die Ticker ging, verkündete Überraschendes: Man halte es auch für möglich, dass
es sich um einen Anschlag von links handele, der der Rechten in die Schuhe
geschoben werden solle. Das gefundene Bekennerschreiben sei nämlich "szeneuntypisch".
Der wenige Zeilen umfassende Text jenes Schreibens endete mit "Heil
Hitler" und war gezeichnet mit "Die Scheitelträger". Es ist in
der Tat eher untypisch, dass es bei Angriffen von rechts überhaupt
Bekennerschreiben gibt. Allerdings war selbst Szenekennern der von den
Ermittlungsbehörden verbreitete Umstand neu, dass Neonazis von Linken häufig
als "Scheitelträger" bezeichnet würden. Auf den naheliegenden
Gedanken, dass das Anschlagsdatum 20. April - Hitlers Geburtstag - ebenso wie
die ungewöhnliche Tatsache des Hinterlassens eines Bekennerschreibens eher für
einen Angriff von Neonazis sprechen könnte, die sich in ihrer eigenen Szene
profilieren wollten, kam beim Thüringer LKA scheinbar niemand. Da so dämlich
aber, selbst unter Berücksichtigung der dortigen totalitarismustheoretischen Ausrichtung,
selbst bei der Polizei des Bundeslandes und dem zu trauriger Berühmtheit
gelangten dortigen Verfassungsschutz eigentlich niemand sein kann, muss davon
ausgegangen werden, dass die Öffentlichkeit bewusst in die Irre geführt werden
sollte.
Nun könnte man meinen, dies sei in diesem
speziellen Fall legitim, um den oder die Täter in die Irre zu führen. Und: der
Erfolg heiligt die Mittel. Schliesslich folgte der ersten Festnahme am
Ostermontag nur wenige Tage später die Verhaftung zweier weiterer
Tatverdächtiger. Alle drei haben inzwischen gestanden. Die Tat kann als aufgeklärt
gelten. All dies spräche für das Vorgehen der Verantwortlichen. Nur: wenn es
sich um polizeiliches Kalkül bei der Fehlinformation handelte, dann war dieses
offenkundig unnötig. Auf dem Bekennerschreiben waren die Fingerabdrücke des
zuerst Verhafteten gefunden worden. Da dieser bereits einschlägig vorbestraft
ist, wäre eine schnelle Täterzuordnung mithin ohne weiteres möglich gewesen. Zudem
ist inzwischen das positive Bild, von Innenminister Köckert (CDU) umgehend als
grandioser Fahndungserfolg gefeiert, durch gravierende Pannen bei den
Ermittlungen getrübt. So wurde erst rund eine Woche später ein zweiter
Molotowcocktail gefunden, der auf dem Dach der Synagoge gelandet war, sich aber
glücklicherweise nicht entzündet hatte. Der zunächst entdeckte Brandsatz hatte
das Gebäude nicht getroffen. Normalerweise wird nicht in einem solchen
zeitlichen Abstand eine erneute Examinierung des Tatortes vorgenommen. Es darf also
davon ausgegangen werden, dass erst die Geständnisse der Täter die Polizei zu
dem zweiten Brandsatz führten.
Warum es zum fraglichen Termin, der
bekanntlich besonders anschlagsrelevant ist, nicht zu einem erhöhten
Objektschutz gekommen ist, bleibt weiterhin unbeantwortet. Dass gerade die
Synagoge in Erfurt ein besonderes Hassobjekt für die örtliche Neonazi- und Skinszene
darstellt, hätte bei den zuständigen Stellen bekannt sein müssen. Seit rund
einem Jahr versammeln sich gegenüber dem Gotteshaus regelmässig um die zwanzig
Glatzköpfe, um die Besucher anzupöbeln und gelegentlich auch mit Bierbüchsen zu
bewerfen. Solche Fakten wurden bei den Pressekonferenzen tunlichst mit dem
Mantel des Schweigens bedeckt. Stattdessen verkündete Innenminister Köckert
martialisch, nunmehr werde man den Druck auf die extreme Rechte - er sprach natürlich
von "Rechtsextremismus" - erheblich erhöhen. Verringert werden könnte
dieser ohnehin nicht mehr. Wie wenig beeindruckt sich diese Szene von solchen
Ankündigungen zeigt, demonstrierte sie umgehend. In der Nacht zum Ostermontag
musste ein Türke vor vier deutschen Jugendlichen durch die Erfurter Innenstadt
fliehen, die ihn nach der Hetzjagd verprügelten. Es war nicht etwa die Polizei,
die ihm zu Hilfe kam, sondern er konnte sich mit einem Messer verteidigen und
einen der Angreifer verwunden. Köckert erwähnte gegenüber den Medien tunlichst
nicht dem Umstand, dass er den leitenden Ministerialbeamten Eggers,
verantwortlich für Polizei und Verfassungsschutz, erst kurz zuvor entlassen
hatte. Bei Eggers handelt es sich zwar unbestritten um einen ausgewiesenen Fachmann,
aber er hatte für die Landesregierung dummerweise das falsche Parteibuch, das
der SPD nämlich. Hartnäckig hält sich auch das Gerücht, der Posten des
Abteilungsleiters Rechtsextremismus beim Landesamt für Verfassungsschutz seit
schon seit Monaten unbesetzt.
Bei zweien der aus Gotha stammenden Täter,
jungen Erwachsenen, handelt es sich um Mitglieder des Bundes Deutscher
Patrioten (BDP), einer thüringischen Spezialität, die inzwischen auch über
einen zahlenmässig unbedeutenden Ableger in Sachsen verfügt. Der zuerst
festgenommene 18jährige war 1998 aus der NPD ausgeschlossen worden. Ein dritter
Beteiligter hatte lediglich als Fahrer fungiert. Der Umstand, dass es notwendig
war, zunächst von Gotha nach Erfurt zu fahren, immerhin nicht gerade ein
Ausflug in den Nachbarort, macht es in diesem Fall unmöglich, zu der beliebten
Darstellung eines eigentlich unpolitischen "spontanen Übergriffs"
unter Alkoholeinfluss zu greifen. Beim BDP handelt es sich um eine unbedeutende
Abspaltung von der thüringischen NPD, die am 23. Januar 1999 in
Altenburg/Thüringen durch den ehemaligen NPD-Landesvorsitzenden Frank Golkowski
gegründet wurde. In Altenburg existiert inzwischen auch ein kleiner
Kreisverband. An einem "Bundesparteitag" am 13. März 1999 in Arnstadt
nahmen ca. 40 Personen teil. Golkowski kündigte dort an, dass der frühere NPD-Vorsitzende
Günter Deckert nach seiner Haftentlassung den Parteivorsitz übernehmen solle.
Dies dürfte kaum mit Deckert abgesprochen gewesen sein, der zumindest damals
noch hoffte, über den Landesverband Baden-Württemberg der NPD und seine in der
Partei verbliebenen Anhänger wie Ralf Ollert den früheren Einfluss zurückzugewinnen.
Der Versicherungsvertreter Golkowski (*
1946) war in seinem Landesverband Opfer eines "von oben", dem
Parteivorstand, gebilligten Putsches geworden. Ihm waren Untätigkeit und
Unfähigkeit vorgeworfen worden. Den endgültigen Ausschlag für seine Entmachtung
dürfte der Umstand gegeben haben, dass es in Thüringen der NPD als einzigem Bundesland
nicht gelungen war, eine Landesliste zur Bundestagswahl 1998 einzureichen. Die
Schuld dafür war Golkowski zugeschrieben worden. In der Tat konnte die NPD dort
unter seine Ägide weder Wachstum noch Erfolge vorweisen. Der Kern der Aktiven
in ganz Thüringen beschränkte sich auf maximal 50 Personen. Mehrfach war er bereits
zuvor nur dadurch seiner Ablösung entgangen, dass er sich "für ein
weiteres Jahr" zur Verfügung stellte und dann selbst zurücktreten wollte. Sein
Karriereknick in der NPD kündigte sich bereits 1996, mit der Amtsübernahme des
Parteivorsitzes durch Udo Voigt, an. Damals wurde er nicht wieder in den
Parteivorstand gewählt. Zu deutlich hatte er sich hinter Deckert gestellt und
dabei - wie bei ihm üblich - den Mund viel zu voll genommen. Im Oktober 1995,
kurz nach der Suspendierung Deckerts, erklärte er, die Landesverbände Sachsen,
Sachsen-Anhalt und Thüringen stünden weiterhin zum bisherigen Vorsitzenden. Man
erwäge, sich unter dem Namen Mitteldeutsche Rechte abzuspalten.
Golkowski gehört zu den Restbeständen
einer besonderen "Aufbauhilfe Ost". In der Nachwendeperiode, die NPD
fasste in den neuen Bundesländern wesentlich schwerer Fuss als erhofft oder
verlor die Aktiven umgehend wieder an neonazistische Gruppen, hatte sich diese Partei
entschlossen, zur Stützung und Beschleunigung des Organisationsaufbaus einige
Funktionäre in den Osten zu schicken. Als spezielle "Buschzulage"
dienten zu vergebende Posten. Speziell aus Niedersachsen gelangten auf diese
Weise einige Kader in die ehemalige DDR. Frank Golkowski, der sich in Gotha
niederliess, gehört zu den obskureren Personen unter ihnen. Er war zuvor
Kreisvorsitzender seiner Partei im südniedersächsischen Northeim gewesen, wo er
einige bescheidene Erfolge erzielt hatte, da er als Betreiber einer mobilen Diskothek
(Berufsangabe: "Moderator") Dorfjugendliche ansprechen konnte. Am 27.
Dezember 1994 wurde gemeldet, ein Bombenanschlag auf ihn sei missglückt. Die
Polizei habe unter seinem Auto eine Handgranate jugoslawischer Bauart gefunden.
Er selbst behauptete, schon in der Vergangenheit habe es wiederholt Drohungen
gegen ihn gegeben. Ein vorgefundenes Bekennerschreiben war mit "Antifa Göttingen,
Gotha, Obereichsfeld" gezeichnet. Die Kripo Göttingen allerdings mochte
nicht an einen Anschlag von links glauben. Mit Recht. Im Sommer 1996 wurde
Golkowski in Erfurt wegen Vortäuschens einer Straftat zu zehn Monaten auf
Bewährung verurteilt. Das Gericht befand ihn für schuldig, die angeblichen
Bekennerschreiben und Drohbriefe selbst verfasst zu haben. Sehr intelligent
eingefädelt war die Angelegenheit also nicht, aber spätestens seit diesem
Zeitpunkt konnte man wissen, dass Golkowski - und damit auch sein Umfeld - Zugang
zu Kriegswaffen hatte.
Auch und gerade weil es seiner Neugründung
Bund Deutscher Patrioten an Zulauf mangelte, hätten die Behörden nach den
Erfahrungen mit Golkowski also von einem erhöhten Gefahrenpotenzial durch sein direktes
Umfeld ausgehen müssen. Zuständig für solche Beobachtungen im Vorfeld ist nach
der Gesetzeslage der Verfassungsschutz. Der jedoch ist in Thüringen ein ganz
besonders Kapitel. Sein Chef, Dr. Helmut Roewer, ist, so ein verbreiteter
Eindruck, mehr mit seiner Selbstdarstellung beschäftigt als mit der Leitung
seines Amtes. Berücksichtigt man die Positionen und Fachkenntnisse Roewers,
müsste man diesen Umstand sogar begrüssen, wenn dafür wenigstens seine Untergebenen
arbeiten würden. Für diese Annahme jedoch spricht jedenfalls bezüglich der
extremen Rechten herzlich wenig. Vor "erstaunlich vielen" Zuhörern,
so die Darstellung im monatlichen "Nachrichtendienst" des VS, sprach
Roewer am 13. März in den Räumlichkeiten des Landesamtes über
"Rechtsextremismus in Thüringen". Dieser
"Nachrichtendienst", das persönliche Sprachrohr des VS-Präsidenten,
druckte den Vortrag auch vollständig ab (3/00, S.6 - 21). Jeder blamiert sich
so gut er kann. Vier schmale Druckseiten sind den Akteuren der extremen Rechten
vorbehalten. Bereits in diesem Abschnitt zeigt sich Roewer wissenschaftlich
innovativ. Er stellt fest, "dass es so etwas wie ideologiefreie
Rechtsextremisten gibt" (S.6) Auf Ideologie mag Roewer auch "aus
einem einfachen Grund" nicht eingehen: "Es besteht nämlich die nicht
wegzudiskutierende Gefahr, dass die Behörden, die mit der Bekämpfung beauftragt
sind, den Betroffenen den Ideologierahmen nachliefern, zu dessen Erdenken sie
selbst nicht in der Lage sind." (ebd.) Das nenne ich wahrhaft
bahnbrechend! Für die journalistische und wissenschaftliche Zunft ergibt sich
eine einfache Konsequenz: schweigen wir beharrlich über die von der extremen
Rechten vertretenen Inhalte, dann wissen sie bald nicht mehr, was sie überhaupt
denken und sagen sollen.
Für die drei flüchtigen neonazistischen
Bombenbauer aus Jena, die im Umfeld des militanten Thüringer Heimatschutzes
aktiv waren, stellt Roewer fest, sie gehörten zu jener Kategorie, "deren
ideologischer Ansatz in erster Linie die Aktion ist". Die REPublikaner
werden auf viereinhalb Zeilen abgehandelt, hervorgehoben wird, dass sie
"in ihrem Ursprung eine Rechtsabspaltung der CSU" seien und auch
ansonsten die am wenigsten gefährliche der drei als "rechtsextrem"
eingestuften Parteien. Der Löwenanteil der Ausführungen ist nach bekannter schlechter
Manier den Jugendlichen vorbehalten. "Ihre Waffe ist die Information"
(S.16), so Roewer über die Verfassungsschutzbehörden. Es drängt sich jedoch der
Eindruck auf, dass wie bei jedem Geheimdienst die Desinformation eine ebenso wichtige
Rolle spielt. Denn der eigentlich löblichen Absichtserklärung, man müsse beim
Rechtsextremismus "gegenhalten", folgt durch Roewer direkt die
folgende Darlegung: "Gegenhalten heißt in diesem Zusammenhang auch, mit der üblen marxistischen Geschichtsklitterung
aufzuräumen, wonach, mit Dimitroff zu sprechen, die Arbeiterklasse den von den
Junkern und dem reaktionären, chauvinistischen und imperialistischen
Finanzkapital ihnen übergestülpten Nationalsozialismus im heldenhaften
Widerstand überlebte, um sodann von der heldenhaften sowjetischen Armee befreit
zu werden." (S.20) Das hat zwar mit Dimitroff höchstens in der Wortwahl
etwas zu tun und mit marxistischer Faschismustheorie gar nichts, aber solche
Kleinigkeiten haben Herrn Roewer bisher nur selten gestört. Er hat
Extremismus"theorie" noch stets so interpretiert, dass alles, was
seinem Verständnis nach links von der imaginären Mitte ist, wesentlich
gefährlicher und beachtenswerter ist als was, was ab und an rechts davon
gesehen wird.
Die Konsequenzen dieses Vorgehens werden
auf der nächsten Seite deutlich. Roewer mahnt berechtigt zu einem pädagogischen
Umgang mit der NS-Vergangenheit, der nicht auf den Schockeffekt von
Leichenbergen setzt. "Tabuisiert man dies", fährt Roewer fort,
"so fragen sie den Großvater, der mit Sicherheit kein Verbrecher war;
darauf ist jede Wette einzugehen." Zur Illustration findet sich daneben
das Neonazi-Plakat mit der Inschrift "Unsere Grossväter waren keine Verbrecher
und wir sind stolz auf sie!" Die Ironie dürfte den Verantwortlichen für
den "Nachrichtendienst" entgangen sein. Abschliessend darf freilich
ebenso nicht die Warnung vor "Hysterie" fehlen wie die obligatorische
Medienschelte. "Was lernt uns das?", um nicht mit Dimitroff, aber
dafür mit Walter Ulbricht zu sprechen, um der Vorurteilsstruktur Roewers
entgegen zu kommen. Es lehrt uns, dass Änderung im Bundesland Thüringen kaum zu
erwarten steht. Wenn sich die Aufregung um den Anschlag auf die Synagoge
hinreichend gelegt hat, werden die Behörden weitermachen wie bisher. Also
tunlichst der extremen Rechten mit fast geschlossenen Augen begegnen. Es wäre
falsch, dem Verfassungsschutz oder seinem tatsächlich unsäglichen Präsidenten
die alleinige Schuld zuzuschieben. Geheimdienste waren und sind ein
untaugliches Mittel, die Demokratie zu schützen. Man kann sie nur abschaffen,
nicht aber verbessern.
Thüringen ist lediglich ein besonders
auffälliges Beispiel für die kontraproduktive Rolle der Spitzeldienste. Die
Verantwortung liegt bei der Politik. Weder die frühere Landesregierung mit
Innenminister Dewes (SPD), noch die jetzige mit Innenminister Köckert (CDU)
haben auch nur ansatzweise Konzepte zur Bekämpfung der extremen Rechten, die
über polizeiliche Massnahmen hinausreichen, vorgelegt. Und auch die
gegenwärtige Bundesregierung führt die Untätigkeit in diesem Bereich, die die
vorige vorgelebt hatte, bruchlos weiter. Das "Bündnis für Toleranz",
das die "rot-grüne" Bundesregierung initiieren wollte, ist noch immer
nicht mehr als eine hehre Absichtserklärung. Es wird also wieder einmal nur
durch Druck von unten gehen. Die Mahnwache vor der Synagoge und der symbolische
Menschenkreis aus rund 500 Personen um sie sind ein ermutigender Anfang. Es
waren bezeichnenderweise vorwiegend junge Leute, die sich daran beteiligten. Die
mittlere Generation war ebenso spärlich vertreten wie die der Grossväter, die
mit Sicherheit keine Verbrecher waren. Aber hier ist ein sichtbares Zeichen
gesetzt worden. Eines, das mit Sicherheit wirkungsvoller ist, als alle
Sonntagsreden von VS-Präsidenten und Versprechungen von Innenministern.